Echt jetzt?

Deutsche Unternehmen nutzen nur rund 10% ihres digitalen Potenzials.

08. Sep 2017 vor 3 Monaten

Rund 85% der Deutschen nutzen das Internet regelmäßig. Schlagen sich aktiv durch den digitalen Dschungel: es wird gesucht, verglichen, bewertet und kritisiert. Man könnte meinen das sei Grund genug für Unternehmen genau dort anzuknüpfen um den wirtschaftlichen Mehrwert der Digitalisierung aktiv für das eigene Wachstum zu nutzen. Pustekuchen!

Deutsche Unternehmen hinken hinterher!

Tatsächlich nutzt Deutschland aktuell nur rund 10% seines digitalen Potenzials und liegt damit sogar unter dem europäischen Durchschnitt (12%).
Was ist da los? Während wir das Silicon Valley in der Ferne nur noch erahnen können, sind auch Großbritannien, Schweden, die Niederlande und Co. bereits deutlich an uns vorbeigezogen. Deutschland, einst für Tüfteleien, Innovationen und Erfindungen auf der ganzen Welt bekannt, für “made in Germany” geschätzt, beobachtet das digitale Geschehen derzeit nur von der Reservebank.

Wir erinnern uns: Experten waren einst davon überzeugt, dass Computer niemals Einzug in private Haushalte halten würden, für Bill Gates war sogar klar: “Das Internet ist nur ein Hype.” Nun, da sich das World Wide Web doch ganz unerwartet durchgesetzt hat #sorryBill, und Computer zur Standardeinrichtung gehören, bestellen wir Waschmittel per Knopfdruck, erfreuen uns an intelligenten Kühlschränken, an selbstfahrenden Autos und was wären wir eigentlich ohne die E-Mail?

Die Fortschritte in der Technik führten die Menschheit also bislang nicht an den Abgrund- im Gegenteil. Wie kann es also sein, dass interne Geschäftsprozesse trotzdem noch immer mit Zettelwirtschaft betrieben werden? Es scheint, der sicherheitsliebende Deutsche hat Angst vor Veränderung und scheut das Risiko. Dort, wo keine langfristigen Erfahrungswerte vorhanden sind, wo Zahlen und Fakten fehlen, macht sich Skepsis breit. Zudem sind neue Technologien auch immer ein hoher Kostenfaktor, oder? Nunja, natürlich haben Individualität und Qualität ihren Preis. So sind, wenn die Lösung nicht von der Stange kommt, die Ausgaben für die Anschaffung zwar vergleichsweise hoch, werden jedoch schnell wieder eingespielt. Deshalb: individuell entwickelte Software kann bereits kurzfristig Kosten einsparen! Jene innovativen Lösungen passen sich immer genau an die Bedürfnisse von Unternehmen an und helfen dabei, effizienter und produktiver zu arbeiten. Sie bringen mehr Flexibilität, vereinfachen wiederkehrende Akkordarbeiten oder ersetzen diese völlig. Prozesse und Workflow werden durch die Digitalisierung insgesamt besser, nicht schlechter und die Gewinne sind besonders für Unternehmen viel zu gewaltig, um sie ungenutzt zu lassen.

Bevor man sich aber nun endgültig auf Digitalisierung einlässt, sollte man überlegen, ob der aufrechte Gang eine gute Idee war. Studien sagen, man könnte hinfallen.